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White Paper Edelmetalle Status Quo und Empfehlungen: Der
und Ableitung von strategischen Empfehlungen
Article · October 2021
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White Paper
Status Quo und Empfehlungen:
Der Edelmetallvertrieb bei
Genossenschaftsbanken
Analyse von 812 Banken und Ableitung von strategischen Empfehlungen
Constantin Schubart und Christina Decker
Seit 2018 nimmt das Interesse an Edelmetallen, insbesondere Gold und Silber, spürbar zu.
Diese Entwicklung lässt sich neben der traditionellen Nutzung als Absicherung gegen Krisen,
wie aktuell der Corona-Krise, auch auf die immer niedrigeren und aktuell im negativen Be-
reich befindlichen Zinsen sowie der zunehmenden Abwertung der Währungen durch Infla-
tion zurückführen.
Diese Gründe machen Edelmetalle grundsätzlich für jeden Anleger interessant, sodass sich
die Frage stellt, ob die Genossenschafts-Banken ihren Kunden entsprechende Edelmetall-
bezogene Produkte bzw. eine Beratung zu diesem Thema anbieten, welche Merkmale und
Ausprägungen sich in der Praxis vorfinden lassen und wie ein Edelmetallvertrieb bei den
Banken sinnvoll ausgestaltet werden sollte.
Um den Status quo sowie die Ausgestaltungsmöglichkeiten eines Edelmetallvertriebs bei Ge-
nossenschafts-Banken zu erfassen, wurden in einer Vollerhebung(!) insgesamt 812 verschie-
dene Genossenschafts-Banken untersucht und bewertet. Anschließend wurden mithilfe ei-
ner morphologischen Analyse drei geeignete Strategien abgeleitet, um den Markt für
Edelmetalle erfolgreich zu bearbeiten: Die Low-Cost Strategie (Kostenfokus), Efficient Strate-
gie (Differenzierungs- & Kostenfokus) und High-End Strategie (Differenzierung).
Agenda
Der Edelmetallvertrieb bei Genossenschaftsbanken
Strategische Alternativen für den Edelmetallvertrieb
Handlungsempfehlungen für Genossenschaftsbanken
Ergebnisdarstellung zum Handlungsbedarf aller Banken
S. 1
S. 11
S. 16
S. 18
Der Edelmetallvertrieb bei Genossenschaftsbanken
Im Rahmen dieser Analyse wurden die Internetseiten von 812 Genossenschafts-Banken mithilfe
einer Inhaltsanalyse nach den Ausprägungen ihres Edelmetallvertriebs untersucht. Im Zuge die-
ser Arbeit sind somit alle(!) Genossenschaftsbanken erfasst (Stand 2021). Die Untersuchung um-
fasste die Betrachtung struktureller Merkmale des Edelmetallmarktes. So wurden die regionalen
Merkmale und Besonderheiten hinsichtlich der Größe einer Bank untersucht. Zusätzlich wurde
die Differenzierung des Edelmetallangebots und -Vertriebs analysiert. Die Besonderheiten des
Beratungsangebotes sowie der Vertriebswege erlaubte tiefere Erkenntnisse über die einzelnen
Banken zu gewinnen. Der individuelle Online-Auftritt sowie das Informations- und Beratungsan-
gebot wurden abschließend betrachtet und bewertet.
niedrigeren und aktuell im negativen Bereich
befindlichen Realzinsen sowie der zuneh-
menden Abwertung der Währungen durch
Der Trend: die hohe Attraktivität
von Edelmetallen
Inflation zurückführen.
Seit 2018 nimmt das Interesse an Edelmetal-
len, insbesondere Gold und Silber, spürbar
zu. So konnte für Gold im Jahr 2020 die
stärkste Nachfrage seit mehr als 10 Jahren
registriert werden (+53% zu 2018). Noch auf-
fälliger ist die Entwicklung der Investment-
Nachfrage nach physischen und syntheti-
schen Silber-Produkten, die sich seit 2018
mehr als verdreifacht hat (+369%) bzw. den
höchsten Wert aller Zeiten erreicht hat und
damit seit Langem wieder die industrielle
Nachfrage überstiegen hat. Entsprechend
positiv gestaltet sich auch die Wertentwick-
lung. Der Goldpreis hat seit Anfang 2018 um
37,5% bzw. der Silberpreis um 54,2% zuge-
nommen. Ebenso ist festzustellen, dass Gold
und Silber schon seit 2000 die gängigsten In-
dizes outperformt haben. Diese Entwicklung
lässt sich neben der traditionellen Nutzung
als Absicherung gegen Krisen, wie aktuell ge-
rade der Corona-Krise, auch auf die immer
Der genossenschaftliche Markt
Aufgrund der hohen Attraktivität des Mark-
tes für Edelmetalle stellen sich die Fragen, ob
Genossenschafts-Banken ihren Kunden ent-
sprechende Produkte bzw. eine Beratung zu
diesem Thema anbieten, welche Merkmale
und Ausprägungen sich in der Praxis vorfin-
den lassen und wie ein Edelmetallvertrieb
sinnvoll ausgestaltet werden kann.
Anhand der Gesamtliste aller 812 Genossen-
schafts-Banken kann in einem ersten Schritt
festgestellt werden, dass nur 75 Banken (9%)
keine Edelmetall-bezogenen Produkte (phy-
sisch, synthetisch oder hybrid) anbieten.
Dies bedeutet, dass 737 Banken (91%) schon
mindestens ein entsprechendes Produkt auf
ihrer Webseite vermarkten (siehe Abb. 1).
Abb. 1: Anteil der Genossenschafts-Banken mit Edelmetallangebot
Aus diesem Zusammenhang kann abgeleitet
werden, dass ein Großteil der Banken Edel-
metalle definitiv als wichtigen Bestandteil ih-
res Produktportfolios ansehen und ihren
Constantin Schubart
1
Edelmetallvertrieb bei
Genossenschaftsbanken
Christina Decker
Kunden grundsätzlich diese sinnvolle Mög-
lichkeit zur Diversifizierung ihres Anlageport-
folios anbieten.
und Nordrhein-Westfalen verteilen. Hin-
sichtlich des Edelmetall-Angebots wird aber
auch klar, dass dort der Anteil mit Genossen-
schafts-Banken ohne entsprechende Pro-
dukte höher liegt, als in den meisten ande-
ren Bundesländern, insbesondere in Ost-
deutschland (siehe Abb. 2). Auf dieser Basis
lässt sich folglich kein allzu großer und wirk-
lich auffälliger Unterschied zwischen den
Bundesländern ableiten
Banken im ländlichen Gebieten
haben einen Vorteil
Es lässt sich feststellen, dass sich anhand der
geografischen Lage mehr als die Hälfte aller
Banken auf die drei bevölkerungsreichsten
Bundesländer Bayern, Baden-Württemberg
Abb. 2: Verteilung der Genossenschafts-Banken nach Bundesländern & Edelmetallangebot
In Bezug auf die Existenz eines Edelmetallan-
Banken sind starker Partner in
ländlichen Gebieten
gebots ist dabei sehr auffällig, dass insbe-
sondere auf dem Land weitaus öfter Edel-
metallprodukte angeboten werden.
Anhand der geografischen Lage lässt sich
eine weitere Gliederung der Genossen-
schafts-Banken anhand deren Lage in Groß-
städten bzw. größeren Ballungsgebieten (>
100.000 Einwohner), in der Nähe von Groß-
städten (ca. 30 km Radius) oder in kleineren
Städten bzw. dem ländlichen Gebiet durch-
führen. Dabei zeigt sich zunächst, dass sich
knapp 3/4 aller Banken dem ländlichen Ge-
biet zuordnen lassen, wohingegen sich das
verbleibende Viertel ca. hälftig innerhalb
oder in der Nähe von Großstädten befindet.
Je weiter man sich der Großstadt annähert,
umso öfter bieten Genossenschafts-Banken
keinerlei Edelmetallprodukte an. Allerdings
ist anzumerken, dass selbst in der Stadt mit
ca. 75% beim Großteil ein Edelmetallangebot
existiert. Der Unterschied gegenüber dem
ländlichen Gebiet ist allerdings doch spür-
bar.
Constantin Schubart
Christina Decker
Edelmetallvertrieb bei
Genossenschaftsbanken
2
wird. Es ist somit davon auszugehen, dass
insbesondere für Banken im ländlichen Ge-
biet ein Vertrieb von Edelmetallprodukten
Sinn macht, wohingegen im Stadtumfeld ein
größerer Wettbewerb vorherrscht, der ggf.
einige Banken dazu bewegt hat, keine Edel-
metallprodukte anzubieten (siehe Abb. 3).
Hohe Konkurrenz in Städten
Eine Erklärung für diesen Zusammenhang
könnte u.a. darin liegen, dass in Großstädten
weitaus öfter spezialisierte Edelmetall-Händ-
ler existieren (Bspw. München mind. 16 An-
bieter), als im ländlichen Gebiet und auch in
Großstadtnähe dieses Angebot öfter genutzt
Abb. 3: Verteilung der Genossenschafts-Banken nach Edelmetallangebot & Großstadtlage
Produkten und Dienstleistungen. Ziel ist die
Hohes Vermögen und Einkom-
men befördern nur bedingt
langfristige finanzielle Planung und Absiche-
rung in den Bereichen der Anlageberatung
und Vermögensverwaltung.
Die Affinität zu einem Edelmetall-Investment
korreliert mit dem Einkommen sowie mit
dem Anlagevermögen. Insbesondere hat in
der Klasse mit einem Anlagevermögen von
über 400.000,- € sogar mehr als die Hälfte
bspw. in Gold investiert. Entsprechend liegt
die Vermutung nahe, dass ein Goldangebot
insbesondere in Regionen mit einem hohen
Anlagevermögen pro Person Sinn macht.
Dieser Kundenkreis, der ein hohes liquides
Anlagevermögen aufweist, wird dabei auch
unter dem Bereich des „Private-Banking“
(PB) zusammengefasst.
Insgesamt lassen sich 10 regionale PB-Hot-
spots identifizieren, die mindesten ein Po-
tenzial von 1.000 Kunden umfassen. Eine
Clusterung der Genossenschafts-Banken
anhand der Lage in einem PB-Hotspot zeigt
zunächst, dass sich insgesamt 139 Banken
einem Hotspot zuordnen lassen.
Hohes Potenzial bedeutet starke
Konkurrenz
In einer weitergehenden Betrachtung zeigt
sich, dass trotz der höheren Kaufkraft inner-
halb dieser Hotspots sowie eines hohen Po-
tenzials vermögender Kunden und somit ei-
Wie die nachfolgende Abb. 4 zeigt, wird der
Markt des PB nochmals weiter in die Berei-
che des „Afluent Banking“ (gehobener Mittel-
stand, liquides Vermögen von 300 bis < 500
T€), des PB im engeren Sinne (500 bis <
3.000 T€) sowie des „Wealth Managements“
(≥ 3.000 T€) aufgeteilt. In diesem Bereich ste-
hen weniger Standardprodukte im Vorder-
grund, sondern das Angebot an maßge-
schneiderten bzw. kundenindividuellen
nes
höheren
Marktpotenzials
von
Edelmetallen, insgesamt spürbar weniger
Banken dort Edelmetalle anbieten (80%), als
außerhalb der PB-Hotspots (93%).
Dies stützt die These, dass in Städten bzw.
PB-Hotspots mit einem höheren Bedarf an
Edelmetallprodukten, in denen folglich auch
Constantin Schubart
Christina Decker
Edelmetallvertrieb bei
Genossenschaftsbanken
3
ein weitaus höherer Wettbewerb im Edelme-
tall-Markt durch spezialisierte Händler vor-
zufinden ist, ein Edelmetall-Angebot durch
die Genossenschafts-Banken evtl. keinen
Sinn machen könnten. Es liegt nahe, dass
PB-Kunden spezialisierte Händler sowie eine
individualisierte Beratung vorziehen, sodass
für das Edelmetall-Angebot dieser Banken
wohl vornehmlich Kunden aus dem Retail-
Bereich relevant sind.
Abb. 4: Verteilung der Genossenschafts-Banken nach Edelmetallangebot & „Private-Banking-Hotspot“
ter Hinzunahme der Existenz eines Edelme-
Edelmetall-Handel findet in fast
allen Banken statt
tallangebots zeigt sich, dass insbesondere in
diesen Randbereichen das Angebot spürbar
abnimmt. Während es sich bei Kleinst-Ban-
ken wohl weitestgehend auf eine mangelnde
Verfügbarkeit von Ressourcen sowie eine
entsprechende Konzentration auf die Kern-
kompetenzen der Banken zurückführen
lässt, ist die vergleichsweise geringe Ausprä-
gung bei sehr großen Banken zunächst ver-
wunderlich.
Ein weiterer struktureller Aspekt bei der Ana-
lyse des Edelmetallvertriebs ist die Vertei-
lung anhand der Bilanzsumme bzw. damit
einhergehend der Größe der Banken. In die-
sem Zusammenhang wurden anhand der
groben Einteilung nach Schax (2008) sowie
nach BVR (2019) die in der nachfolgenden
Abb. 5 dargestellten Größenklassen abgelei-
tet.
Diese lässt sich allerdings teilweise mit einer
entsprechenden Spezialisierung hinsichtlich
der Kundengruppe erklären (bspw. Deut-
sche Apotheker- und Ärztebank, Bank für So-
zialwirtschaft AG), die nicht im Bereich der
Privatanleger liegt. Andererseits spielt ver-
mutlich auch die hauptsächliche Lage des
Geschäftsgebiets dieser sehr großen Ban-
ken, innerhalb von Großstädten bzw. PB-
Hotspots und der damit einhergehende
stärkere Wettbewerb im Edelmetallbereich
eine entscheidende Rolle.
Sehr große Banken haben ein
kleines Angebot
Es zeigt sich, dass sich die meisten Banken
(90%) den Bereichen von 100 Mio. € bis 5
Mrd. € Bilanzsumme zuordnen lassen, was
die Größenklassen „sehr klein“, „klein“, „mit-
tel“ und „groß“ abdeckt. Andererseits lassen
sich auch wenige Kleinstbanken sowie sehr
große Genossenschafts-Banken finden. Un-
Constantin Schubart
Christina Decker
Edelmetallvertrieb bei
Genossenschaftsbanken
4
Abb. 5: Verteilung des Edelmetallangebot von Genossenschafts-Banken nach Größe / Bilanzsumme
Kunden dieses Angebot innerhalb des ge-
Edelmetallvertrieb findet in
Kooperationen statt
wohnten Umfelds ihrer Banken-Webseite
bzw. des Online-Bankings nutzbar zu ma-
chen. Andererseits bietet die ReiseBank
auch mit dem VR-Goldsparplan ein hybrides
Produkt an. Teilweise bieten die Banken nur
eines, teilweise aber auch beide Produkte
an.
Ein wichtiger Aspekt im Edelmetall-Vertrieb
stellt die Kooperationen mit Vermittlern und
spezialisierten Anbietern von Produkten im
Edelmetallbereich dar. So lässt sich bei fast
90% aller Banken mindestens ein Kooperati-
onspartner hinsichtlich der angebotenen
Edelmetallprodukte identifizieren. 91 (12%)
Banken agieren im Edelmetall-Bereich kom-
plett eigenständig (siehe Abb. 6).
Zudem lässt sich mit der DZ PRIVATBANK ein
weiterer klassischer Verbundpartner finden.
Diese bieten mit der Vermögensverwaltung
„swiss gold plus“ ein synthetisches Produkt
mit 33% Anteil an physischen Gold (+ 33%
Schweizer Aktien und 33% Schweizer Anlei-
hen und indirekte Immobilienanlagen) an,
das sich hauptsächlich an Kunden aus dem
Bereich des Private-Banking-Bereichs rich-
tet. Es muss allerdings betont werden, dass
der Großteil der Banken, die dieses Produkt
anbieten, außerhalb der zuvor beschriebe-
nen Hotspots liegen (85 von 102 / 83%). Auf-
grund des Mindestanlagebetrags von
60.000,- € richtet sich dieses Produkt ggf.
auch an Kunden aus dem Bereich des Retail
Bankings.
Bei den Kooperationen fällt ein Großteil auf
die ReiseBank, die als traditioneller Partner
der Genossenschafts-Banken neben dem
Sortengeschäft auch im Bereich der Edelme-
talle ein breites Angebot aufweist. Insgesamt
lassen sich bei der ReiseBank zwei Produkte
bzw. Angebote unterscheiden. Einerseits
werden physische Edelmetalle angeboten,
die von Seiten der Banken vor Ort oder über
die Webseite verkauft werden. Die Reise-
Bank bietet dabei die Möglichkeit, einen
standardisierten Online-Shop in den eige-
nen Internetauftritt einzubinden, um den
Constantin Schubart
Christina Decker
Edelmetallvertrieb bei
Genossenschaftsbanken
5
Abb. 6: Kooperationen / Vermittler der Genossenschafts-Banken im Edelmetallbereich
Thema geschulter Berater und/oder von
Geringes Beratungsangebot
spezifisch auf das Thema der Edelmetalle
abgestimmten Beratungsräumlichkeiten. So
lässt sich feststellen, dass insgesamt 36 (5%)
Banken eine solche Besonderheit aufweisen.
Aufgrund der Wirkweise von Edelmetallen im
Portfolio sowie deren spezifischen Eigen-
schaften gegenüber anderen Assetklassen,
erfordert ein entsprechendes Investment ei-
nen erhöhten Bedarf an Beratung und Infor-
mation der Kunden. Das Angebot einer Be-
ratung zu diesem Thema sollte einen
wichtigen Aspekt im Edelmetallangebot der
Genossenschafts-Banken darstellen. Wie die
nachfolgende Abb. 7 zeigt, bieten allerdings
lediglich etwas mehr als 1/4 (28%) der Ban-
ken mit Edelmetallangebot explizit im Zuge
ihres Internetauftritts die Möglichkeit einer
Beratung zu diesem Thema an.
So gibt es bspw. spezielle Gold-Lounges
oder zu Marketing-Zwecken benannte Bera-
tungsangebote, wie bspw. die „VR-Gold-
mine“, das „VR-GoldZentrum“, die „VR-Gold-
Grube“ oder die „VR-GoldAder“. Weiterhin
zeigt sich, dass auch hier ausschließlich die
Institute der mittleren Größenklassen „sehr
klein“ bis „groß“ eine solche spezielle Bera-
tung anbieten, wobei zudem nur zwei dieser
Banken innerhalb von PB-Hotspots liegen.
Entsprechend stützt dies die Vermutung,
dass dort das Angebot spezieller Edelmetall-
händler bzw. der damit einhergehende
Wettbewerb solcher Angebote von Seiten
der Banken verhindern.
Spezielle Beratung nur bei „sehr
kleinen“ bis „großen“ Banken
Eine Besonderheit stellt der Aspekt einer
speziellen Edelmetallberatung dar, sprich
die Verfügbarkeit von speziell auf dieses
Constantin Schubart
Christina Decker
Edelmetallvertrieb bei
Genossenschaftsbanken
6
Abb. 7: Beratungsangebot im Edelmetallbereich & spezielle Edelmetallberatung
Produktangebot und Vertriebs-
wege von Edelmetallen
Physisches Edelmetall stellt das
Kernprodukt dar
Bei den Produktangeboten und Vertriebswe-
gen der Genossenschafts-Banken im Edel-
metallbereich sind vordergründig die Struk-
turen des Vertriebs physischer Edelmetalle,
als originäre Produktkategorie im Edelme-
tallbereich, von Interesse. So zeigt sich, dass
es lediglich 22 (3%) Banken gibt, die laut ihrer
Webseite nur ein synthetisches oder ein
hybrides Produkt im Edelmetallbereich an-
bieten. Weiterhin lässt sich aber auch eine
weitere Untergliederung feststellen, da 147
(20%) Banken ausschließlich vor Ort bzw.
über die Filiale Edelmetalle vertreiben. Dem-
gegenüber lassen sich bei 568 Banken ein
Online-Vertrieb, hauptsächlich über die In-
tegration des ReiseBank-Shops (554 / 77%),
feststellen. Von diesen lässt sich allerdings
nur für 74 Banken eine Nutzung beider Ver-
triebswege feststellen, da dies explizit auf
der Homepage genannt ist. Für die verblei-
benden 494 lässt sich kein entsprechender
Verweis finden, wobei aber davon auszuge-
hen ist, dass beim Großteil dieser Banken
auch ein Erwerb von physischen Edelmetal-
len über die Filiale möglich sein sollte. Nur 41
(6%) der Banken vertreiben die Edelmetalle
in kompletter Eigenregie, wobei 14 den Ver-
triebsweg über das Internet und die Filiale
nutzen sowie 27 lediglich vor Ort eigenstän-
dig physische Edelmetalle anbieten.
Gold-Barren oder -Münzen stellen den Stan-
dard im Edelmetallvertrieb dar und sind in
jeder der 715 Banken mit physischem Edel-
metall-Angebot verfügbar. Des Weiteren
sind Silber-Produkte fast ebenso häufig zu
finden, da nur 11 Banken diese Möglichkeit
zur weiteren Diversifizierung innerhalb der
Assetklasse der Edelmetalle nicht anbieten.
Hinsichtlich der verbleibenden beiden rele-
vanten Edelmetalle Platin und Palladium
lässt sich lediglich für Platin eine Verfügbar-
keit verzeichnen, wobei diese allerdings mit
25 Banken (3%) sehr gering ausfällt. Dies ist
verwunderlich, da dieses Edelmetall laut
Webseite der ReiseBank grundsätzlich auch
verfügbar wäre. Palladium wird hingegen
von keiner Bank vertrieben (siehe Abb. 8).
Der Verkauf wird vernachlässigt
Ein weiterer wichtiger Aspekt im Bereich des
Vertriebs und Handels mit physischen Edel-
metallen, ist die Möglichkeit für die Kunden,
diese auch wieder einfach verkaufen zu kön-
nen. Nur 18 Banken erwähnen explizit, dass
dies möglich ist und vor Ort in der Filiale
durchgeführt werden kann. Wenige Banken
bieten sogar die Möglichkeit, neben dem An-
kauf vor Ort auch online Edelmetalle über
das Online-Banking rückzukaufen. Grund-
sätzlich sollte allerdings auch beim Großteil
Constantin Schubart
Christina Decker
Edelmetallvertrieb bei
Genossenschaftsbanken
7
der Banken, die hinsichtlich des physischen
Edelmetallvertriebs mit der ReiseBank AG
kooperieren, die Möglichkeit zum physi-
schen Ankauf bzw. Verkauf der Edelmetalle
der Kunden vorhanden sein. Dies wird aller-
dings kaum erwähnt. Teilweise wird ein An-
kauf auch nur auf Gold eingeschränkt.
Abb. 8: Vertriebswege von physischen Edelmetallprodukten
im Angebot befindlicher Produkte feststel-
len. Dabei werden diese zumeist nicht weiter
detailliert, sodass unbekannt ist, welche Pro-
dukte genau verfügbar sind. Ebenso wird
von insgesamt 102 (41%) dieser Banken das
Produkt „swiss gold plus“ der DZ PRIVAT-
BANK als synthetisches Produkt angeboten.
Bei lediglich einer Bank lässt sich ein Hinweis
auf die Union Investment, als weiteren tradi-
tionellen Kooperationspartner, bzw. deren
Angebot von entsprechenden Edelmetall-
bezogenen Produkten vorfinden. Allerdings
sollten auch bei einem Großteil der weiteren
Banken solche Produkte grundsätzlich über
die Union Investment verfügbar sein.
Synthetische Produkte werden
selten angeboten
Hinsichtlich der Produktkategorie der syn-
thetischen Edelmetallprodukte (vornehmlich
ETCs, Fonds, Minenaktien) lässt sich feststel-
len, dass diese weitaus seltener auf den
Webseiten der Banken beworben werden
als die physischen Edelmetallprodukte
(siehe Abb. 9).
So lässt sich lediglich bei knapp 1/3 eine ent-
sprechende Nennung eines solchen Pro-
dukts bzw. ein entsprechender Hinweis, auf
Constantin Schubart
Christina Decker
Edelmetallvertrieb bei
Genossenschaftsbanken
8
Abb. 9: Angebot hybrider Edelmetallprodukte
allerdings häufig eher versteckt im Text. Dies
könnte vielerorts noch prominenter darge-
stellt werden.
Wichtiges Zusatzangebote:
Schließfächer und Geschenke
Neben dem Angebot der verschiedenen Pro-
duktkategorien der Assetklasse, eignet sich
der Vertrieb von Edelmetallen auch als In-
strument zur Vermarktung weiterer Bank-
produkte bzw. zum Cross-Selling. So kann
dem Kunden beim Verkauf von Edelmetallen
gleichzeitig ein Schließfach zur Verwahrung
als ergänzende Dienstleistung angeboten
werden. Dieser Aspekt wird von fast allen
Banken (646 / 88%) genutzt, indem auf den
Edelmetall-bezogenen Webseiten gleich ein
Link zum entsprechenden Produktangebot
implementiert ist. Dies macht absolut Sinn,
da Schließfächer nach wie vor die am häu-
figsten genutzte Art der Lagerung darstellt.
Integration Online-Shop weitest-
gehend in standardisierter Form
Ein Onlineshop stellt einen der beiden maß-
geblichen Vertriebswege und Marketingin-
strumente für den Edelmetallvertrieb dar,
wobei insbesondere auch Informationen zu
den Spezifika der Assetklasse verfügbar sein
sollten. Es lässt sich allerdings in Bezug auf
die Banken feststellen, dass ein Großteil wei-
testgehend standardisierte Webseiten (-
Bausteine) für ihren Edelmetallvertrieb nut-
zen. So lassen sich lediglich bei 87 (12%) der
insgesamt 737 Banken mit einem Angebot
von Edelmetallprodukten, spezialisierte bzw.
individuell angepasste Webseiten finden.
Der Rest nutzt eine oder mehrere Standard-
Webseiten, wobei sich diese auch teilweise
in leichter Anpassung (>80% Übereinstim-
mung mit den Standard-Seiten) finden las-
sen (siehe Tab. 1).
Ein weiterer Aspekt, der im Zuge des Ver-
triebs von Edelmetallen als Kaufargument
vorgebracht werden kann, ist die gute Eig-
nung als Geschenk für besondere Anlässe,
wie Hochzeiten, Taufe, Kommunion oder Ge-
burtstage. Tatsächlich wird dieser Aspekt
schon von 527 (72%) der Banken genannt,
Tab. 1: Verteilung der Anlagen über die Assetklassen
Constantin Schubart
Christina Decker
Edelmetallvertrieb bei
Genossenschaftsbanken
9
Ebenso findet sich zumeist auch ein Katalog
der angebotenen physischen Edelmetallpro-
dukte, Informationen hinsichtlich der Echt-
heit der Edelmetalle sowie Informationen
hinsichtlich verschiedener Versandarten des
Online-Shops. Weniger werden hingegen
Produkt- bzw. Erklärvideos eingebunden so-
wie tiefergehende Informationen, wie bspw.
die Historie der Edelmetalle, die Spezifika
der Assetklasse der Edelmetalle hinsichtlich
Angebot und Nachfrage, die Natur der Edel-
metalle als besondere Art des Rohstoffin-
vestments, dargestellt.
Bereitstellung von Informationen
für den Kunden
Je nachdem ob eine Standard-, eine leicht
angepasste oder eine individuell erstellte
Webseite(n) genutzt werden, lassen sich un-
terschiedliche Informationen finden. Rele-
vant sind dabei insbesondere die Aspekte,
die Kunden von Seiten eines Edelmetall-
händlers. Wie die nachfolgende Auswertung
zeigt, sind insbesondere:
•
Produkt-bezogene Informationen hin-
sichtlich der Arten der Edelmetalle,
die Aufklärung über zusätzliche Kosten,
ein FAQ-Bereich oder
Hinweise hinsichtlich der steuerlichen
Handhabung von Edelmetallen auf den
Webseiten der Banken verfügbar.
Mit der Durchführung eines Tafelgeschäfts
bzw. eines anonymen Erwerbs von Edelme-
tallen bis zur Grenze von 1.999,99 € wird hin-
gegen ein vermeintlich wichtiger Aspekt und
Vorteil der Assetklasse Edelmetalle von den
Banken gar nicht thematisiert (siehe Abb.
10).
•
•
•
Abb. 10: Informationen zu Edelmetall-Angeboten auf den Webseiten der Banken
wertbeständigen und langfristigen Anlage
Die Nennung von Vor- und
Nachteilen der Assetklasse
Hinsichtlich der Vorteile der Assetklasse
Edelmetalle lässt sich eine ähnliche Analyse
anstellen. So wird mit dem Aspekt einer
sowie dem Verweis auf die gute Ergänzung
bzw. Beimischung zu Aktien im Sinne der
Portfoliotheorie, zumindest zwei gewichtige
Vorteile häufig auf den Webseiten benannt
(siehe hierzu Abb. 11).
Constantin Schubart
Christina Decker
Edelmetallvertrieb bei
Genossenschaftsbanken
10
Andere vorteilhafte Aspekte, wie eine anti-
zyklische Wertentwicklung bzw. die dadurch
hervorgerufene Natur als sicherer Hafen in
Krisenzeiten, die Befreiung von der Abgel-
tungssteuer bei physischen Edelmetallen
nach einem Jahr Haltedauer, die Möglichkeit
einer zusätzlichen Rendite durch marktbe-
dingte Kurssteigerungen sowie der histo-
risch belegte Inflationsschutz durch Edelme-
talle werden hingegen nur ungenügend the-
matisiert. Kaum thematisiert wird zudem die
Natur der Edelmetalle als ultimatives Zah-
lungsmittel bzw. Krisenwährung, die Nicht-
Existenz eines Risikos durch Insolvenz der
Gegenpartei bei der Haltung physischer
Edelmetalle sowie der zuvor angesprochene
Aspekt eines voll-anonymen Erwerbs.
Abb. 11: Anzahl Nennungen der Vor- & Nachteile der Assetklasse Edelmetalle
Strategische Empfehlungen für den Edelmetallvertrieb
Auf der Grundlage der Analyseerkenntnisse aus der Vollerhebung der Genossenschafts-Banken
zum Edelmetallvertrieb wurden mithilfe des morphologischen Kastens Empfehlungen ausgear-
beitet. Der morphologische Kasten erlaubt eine effiziente Darstellung einer Problemstellung so-
wie die Ableitung verschiedener Alternativen – hier, das Problem einer sinnvollen strategischen
Ausrichtung des Vertriebs von Edelmetall. Folgendes Vorgehen wurde dabei gewählt:
1. Zunächst wurde die Problemstellung in verschiedene Teilaspekte (auch als Merkmale und
Ausprägungen bezeichnet) zerlegt.
2. Anschließend wurden die verschiedenen Merkmalsausprägungen bestimmt und in Form ei-
nes Kastens bzw. einer mehrdimensionalen Matrix visualisiert.
3. Anhand dieser Systematisierung der Problemstellung konnte eine Ableitung der besten Lö-
sungsmöglichkeit bzw. verschiedener möglicher Lösungsalternativen, Kombinationen oder
Strategien abgeleitet werden.
4. Den Abschluss bildeten eine Diskussion und Bewertung der alternativen Handlungsansätze
sowie ggf. die Ableitung einer präferierten Kombination bzw. der besten Kombination.
beschriebenen Bereiche inklusive ihrer
Merkmale und Ausprägungen. Diese werden
nachfolgend erläutert und sind in der ab-
Merkmale und Ausprägungen im
Bereich des Edelmetallhandels
schließenden Darstellung des morphologi-
schen Kastens ersichtlich.
Entlang der Inhaltsanalyse der Webseiten
der Genossenschafts-Banken zum Thema
Edelmetalle ergaben sich die nachfolgend
Constantin Schubart
Christina Decker
Edelmetallvertrieb bei
Genossenschaftsbanken
11
haltsanalyse ebenfalls, dass es einige Ban-
ken gibt, die insbesondere beim Online-Ver-
trieb diesen ausschließlich auf ihre Be-
standskunden beschränken bzw. diesen nur
über das Online-Banking zugänglich ma-
chen. Die meisten richten ihr Angebot aller-
dings an Neu- und Bestandskunden.
Vertrieb physischer Produkte
Hinsichtlich der Merkmale eines physischen
Edelmetallvertriebs lässt sich zunächst un-
terscheiden, welche Edelmetalle grundsätz-
lich angeboten werden, sodass Gold, Silber,
Platin und Palladium die möglichen Ausprä-
gungen darstellen. Die weiteren Edelmetalle
sind eher den Technologiemetallen zuzuord-
nen, sodass deren Vertrieb über die Banken
keinesfalls sinnvoll ist und sich auch nicht
vorfinden lässt.
Vertrieb synthetischer Produkte
Wie bei physischen Produkten ist in Bezug
auf das Angebot synthetischer Produkte zu-
nächst zu entscheiden, ob diese Kategorie
generell spezifisch angeboten werden sollte.
Sollte dies bejaht werden, ergeben sich an-
hand der Inhaltsanalyse zwei Möglichkeiten.
Ebenfalls ist die Form der Edelmetalle rele-
vant. Wobei Gold und Silber sowohl in Form
von Münzen und Barren angeboten werden
sollten, wohingegen es bei Platin und Palla-
dium zwar auch Münzen gibt, die Barren-
form allerdings aufgrund der Existenz meh-
rerer Stückelungen mehr Sinn ergibt und
häufiger vorzufinden ist.
So ist einerseits das „swiss gold plus“-Pro-
dukt der DZ PRIVATBANK eine mögliche Va-
riante. Andererseits ist auch das Angebot
Edelmetall-bezogener ETCs, Minenaktien
oder Edelmetallfonds über den Kooperati-
onspartner Union Investment grundsätzlich
möglich und könnte spezifisch angeboten
und beworben werden. Hinsichtlich des Ver-
triebskanals verbleibt aufgrund der Bera-
tungsintensität dieser Produkte nur der Vor-
Ort-Vertrieb, wobei auch hier die Unter-
scheidung in Neu- und Bestandskunden
möglich ist.
Ein weiteres Merkmal, das sich aus der Ana-
lyse der Banken ableiten lässt, ist das Ange-
bot einer Beratung zum Thema Edelmetalle,
was vornehmlich die physische Form betrifft
sowie deren Professionalität und Tiefe, was
sich insbesondere durch die Ausbildung der
Mitarbeiter / Berater sowie die Existenz spe-
zieller Beratungsräumlichkeiten ergibt.
Zudem ist das Cross-Selling ein Ansatzpunkt
zur Generierung weiterer Erträge durch das
Angebot von Schließfächern als Lagermög-
lichkeit oder den Verkauf bzw. der Erweite-
rung einer Hausratsversicherung, die u.a. im
Falle eines Einbruchs für einen etwaigen
Schaden aufkommt.
Vertrieb hybrider Produkte
Hinsichtlich des Angebots eines hybriden
Edelmetall-Produkts bzw. eines -Sparplans
muss zunächst die Frage hinsichtlich der Re-
levanz beantwortet werden. Sollte diese po-
sitiv ausfallen, ist in diesem Zusammenhang
abzuwägen, ob mit einem der zuvor be-
schriebenen Partner eine Kooperation ein-
gegangen oder ein eigener Sparplan aufge-
setzt werden sollte. Hinsichtlich des
Vertriebskanals und der Zielgruppe ergeben
sich die gleichen Optionen, wie bei den syn-
thetischen Produkten.
Abschließend ergeben sich aus den Ergeb-
nissen der Webseiten-Analyse mit der Wahl
des Vertriebskanals sowie der Zielgruppe
zwei weitere Merkmale: So kann einerseits in
die ausschließliche Nutzung des ReiseBank-
Onlineshops, die Erweiterung dieser Koope-
ration um den Vertrieb vor Ort, in die Nut-
zung eines eigenen Online-Shops sowie des
Vor-Ort-Vertriebs (keine Kooperation) unter-
schieden werden. Andererseits zeigt die In-
Internetauftritt
Neben den Entscheidungen hinsichtlich des
Angebots Edelmetall-bezogener Produkte
Constantin Schubart
Christina Decker
Edelmetallvertrieb bei
Genossenschaftsbanken
12
lassen sich vor allem hinsichtlich des Inter-
netauftritts verschiedene Ausprägungen ab-
leiten. So ist zunächst hinsichtlich der Nut-
zung der Standard-Webseiten, einer
Anpassung dieser oder der Gestaltung indi-
vidueller Webseiten abzuwägen. Weiterhin
ist es sinnvoll eine gesamtheitliche Einstiegs-
seite inklusive einer Einführung zum Edelme-
tall-Thema zu implementieren, von welcher
der Kunde dann auf die spezifischen Pro-
duktseiten weitergeleitet wird.
Marketing und Vertrieb
Abschließend ist abzuwägen, ob ein aktives
Marketing hinsichtlich des Angebots Edel-
metall-bezogener Produkte durchgeführt
werden soll. Neben einem aktiven Marketing
in den eigenen Filialen und/oder ortsansäs-
sigen Zeitungen sind zudem auch spezielle
Kundenveranstaltungen als weitere Ausprä-
gungsstufe möglich.
Ableitung von Strategieprofilen
zum Edelmetallhandel
Anhand der zuvor dargestellten relevanten
Bereiche, der entsprechenden Merkmale so-
wie der unterschiedlichen Ausprägungsstu-
fen, lassen sich entsprechend des Vorge-
Da diese Informationen hinsichtlich des Um-
fangs und der Tiefe ebenfalls unterschiedlich
ausgeprägt sein können, sollte ebenfalls eva-
luiert werden, ob lediglich FAQs oder eine
spezielle Aufklärungswebseite, als weitere
Ausprägungsstufe auch mit speziellen Er-
klär-Videos, eine sinnvolle Hilfestellung und
Service für die Kunden darstellt.
hens
des
morphologischen
Kastens
verschiedene Kombinationen hinsichtlich ei-
nes Edelmetallvertriebs bei Genossen-
schafts-Banken ableiten.
Ein weiterer wichtiger Aspekt ist auch, ob
eine Beratung analog der Standardwebseite
aktiv auf der Webseite angeboten und bei In-
teresse gleich gebucht werden kann. Letzt-
lich ist analog zum Informationsumfang hin-
sichtlich genereller Informationen zur
Assetklasse der Edelmetalle auch abzuwä-
gen, wie tief und umfangreich die Produktin-
formationen dargestellt werden sollen.
Auf dieser Basis können drei alternative An-
sätze abgeleitet werden, die auch als alter-
native Strategien, in Anlehnung an das Kon-
zept der generischen Wettbewerbs-
Strategien nach Porter, der Banken zum
Thema der Edelmetalle verstanden werden
können und sich auch so teilweise innerhalb
der Grundgesamtheit der untersuchten
Banken wiederfinden lassen. Die nachfol-
gende Abbildung 12 zeigt den morphologi-
schen Kasten inklusive der alternativen An-
sätze.
Constantin Schubart
Christina Decker
Edelmetallvertrieb bei
Genossenschaftsbanken
13
Abb. 12 : Morphologischer Kasten & Alternativen eines Edelmetallvertriebs der Banken
Entsprechend beschränkt sich das Angebot
Low-Cost Strategie
(Kostenfokus):
ausschließlich auf physisches Gold und Sil-
ber, was über die Einbindung des standardi-
sierten ReiseBank-Onlineshops erreicht wer-
den kann.
Bei dieser Alternative steht die Erweiterung
des Service-Angebots und Produktportfolios
bzw. die Schaffung eines Exklusivangebots
für die eigenen Kunden, entsprechend des
Förderauftragsprinzips, im Vordergrund.
Eine Generierung zusätzlicher Erträge durch
Provisionen ist kein Ziel. So soll den eigenen
Mitgliedern zwar grundsätzlich die Möglich-
keit eines Erwerbs von Edelmetallen angebo-
ten werden, allerdings ohne Verursachung
von Kosten / Investitionen durch die Bank.
Weitere Produkte sowie eine Beratung zu
diesem Thema sollen nicht angeboten wer-
den, sodass eine Schulung von Mitarbeitern
nicht notwendig ist. Ebenso sollen damit
auch keine Neukunden angeworben bzw.
das Angebot beworben werden, sodass nur
interessierte Bestandskunden angespro-
chen werden.
Constantin Schubart
Christina Decker
Edelmetallvertrieb bei
Genossenschaftsbanken
14
zusätzlich eine Differenzierung zu anderen
Banken, jedoch insbesondere der Konkur-
renz im eigenen Geschäftsgebiet, durch ein
hochqualitatives Angebot erreicht werden.
Ebenso soll versucht werden, die Margen,
Provisionen und Abschlüsse im Edelmetall-
bereich weiter zu maximieren und als profi-
tables und strategisches Geschäftsfeld zu
etablieren. Entsprechend sollte das Produkt-
portfolio bspw. um Platin erweitert oder das
Cross-Selling, bspw. durch das Angebot ei-
ner Hausratversicherung im Falle der ge-
wünschten Lagerung zu Hause, intensiviert
werden. Zudem ist auch die Erweiterung des
Angebots synthetischer Edelmetallprodukte,
bspw. um das „swiss gold plus“-Produkt,
denkbar.
Efficient Strategie (Differenzie-
rungs- & Kostenfokus):
Bei dieser Alternative stehen neben der Er-
weiterung der Servicequalität sowie des Pro-
duktportfolios um den Bereich der Edelme-
talle insbesondere die Schaffung eines
zusätzlichen Geschäftsfelds im Fokus, wobei
dieses allerdings weiterhin eine Nische dar-
stellt. So soll zur Minderung der beschriebe-
nen Problematik der aktuellen Bankenwirt-
schaft versucht werden, durch den Vertrieb
von Edelmetallprodukten sowie dem Ange-
bot einer entsprechenden Beratung zusätz-
liche Provisionen bzw. Erträge zu erwirt-
schaften. Zudem sollte der Vertrieb um die
Bereiche der synthetischen (über die Union
Investment) und hybriden Produkte (Koope-
ration mit einem Anbieter von Edelme-
tallsparplänen) erweitert werden.
Ebenso könnte auch ein eigener Edelme-
tallsparplan Sinn machen, falls dadurch hö-
here Margen erzielt werden können. Insbe-
sondere sollte auch die Beratung zum
Thema der Edelmetalle professionalisiert
werden, indem Berater speziell geschult so-
wie themenspezifische Räumlichkeiten ge-
schaffen werden. Neben dieser Investition
ist auch eine Professionalisierung und Indivi-
dualisierung im Bereich des eigenen Inter-
netauftritts sinnvoll, indem eine spezielle In-
formations- bzw. Einstiegsseite geschaffen
wird und grundsätzlich umfangreiche Infor-
mationen und Erklär-Videos zur Assetklasse
Edelmetalle und den Produkten zur Verfü-
gung gestellt werden. Letztlich sollte auch
das aktive Marketing um spezielle Kunden-
veranstaltungen ergänzt werden.
Die Umsetzung soll dabei ebenso kosteneffi-
zient erfolgen, kann allerdings nicht ohne zu-
sätzliche Investitionen in die Ausbildung der
Mitarbeiter/Berater, der Anpassung der
Standard-Webseiten sowie ein aktives Mar-
keting in Filialen und ortsansässigen Zeitun-
gen erreicht werden. Ziel ist es, mit diesem
Thema zunehmend auch Neukunden zu ge-
winnen. Ebenso sollte das Cross-Selling in-
tensiviert werden, was insbesondere die
Vermietung von Schließfächern und weitere
potenzielle Erträge betrifft.
High-End-Strategie
(Differenzierung)
Bei dieser Alternative sollen, neben den As-
pekten der vorherigen Strategiealternative,
Constantin Schubart
Christina Decker
Edelmetallvertrieb bei
Genossenschaftsbanken
15
Handlungsempfehlungen für Genossenschaftsbanken
Das Thema Edelmetalle erfährt von den Genossenschafts-Banken generell schon eine hohe Ab-
deckung und weist eine weiter zunehmende Relevanz auf. Dennoch müssen die Banken ihre Po-
sition und Ausrichtung am Markt evaluieren und optimieren.
End-Strategie verfolgen, diese Positionie-
rung nochmals kritisch überprüfen. Die Er-
gebnisse der durchgeführten Analyse legen
Banken ohne umfängliches
Angebot
nahe, dass in diesen Bereichen vermutlich
eher eine Low-Cost Strategie Sinn machen
könnte. Dies betrifft nach den Ergebnissen
der Analyse insbesondere die VR-Bank
Landsberg-Ammersee eG (Hotspot Mün-
chen) sowie die Volksbank Mainspitze eG
(Hotspot Frankfurt), die eine High-End-Stra-
tegie verfolgen.
Die 75 (9%) Banken ohne Angebot im Edel-
metall-Bereich sollten diese Positionierung
grundsätzlich überdenken. Dies betrifft da-
bei auch die 22 bzw. 3% der Banken, die le-
diglich hybride oder synthetische Produkte
anbieten. Diese sollten sinnvollerweise auch
physische Produkte in ihr Portfolio aufneh-
men, da dies die maßgebliche Produktkate-
gorie im Kontext der Edelmetalle darstellt.
Dies sollte aufgrund der Verfügbarkeit sehr
schneller und kostengünstiger Möglichkei-
ten zur Umsetzung, wie sie auch im Zuge der
Low-Cost-Strategie definiert sind, vergleichs-
weise einfach zu realisieren sein.
Es ist allerdings anzumerken, dass sich das
Geschäftsgebiet der erstgenannten Bank
auch schon eher am äußeren Rand des PB-
Hotspots befindet. Somit kann die gewählte
Strategie für diesen Fall durchaus durch-
dacht und sinnvoll sein, da sich eine feste ge-
ografische Grenze anhand der Analyseer-
gebnisse nicht ziehen lässt und stets eine
detaillierte Betrachtung der spezifischen
Wettbewerbssituation im eigenen Ge-
schäftsgebiet angestellt werden sollte.
Gute Beispiele sind hierfür u.a. die Volks-
bank Schwanewede eG oder die Raiffeisen-
bank Erlenbach eG im Bereich der Kleinst-
banken, wobei letztgenannte neben physi-
schen
Produkten
auch
einen
Edelmetallsparplan anbietet. Als sehr große
Banken, die ihren Kunden zumindest die
grundsätzliche Möglichkeit eines Edelmetal-
lerwerbs über den genossenschaftlichen
Vertriebskanal, trotz der Lage des Geschäfts-
gebietes innerhalb eines PP-Hotspots mit
viel Wettbewerb im Edelmetallbereich, an-
bieten, sind u.a. die Hannoversche Volks-
bank eG oder die Berliner Volksbank eG als
gute Beispiele zu nennen.
Banken mit niedrigem
Wettbewerb
Umgekehrt sollten Genossensachafts-Ban-
ken (ausgenommen Kleinstbanken) außer-
halb der bekannten PB-Hotspots bzw. Ge-
bieten ohne spürbaren Wettbewerb durch
spezialisierte Edelmetall-Händler prüfen, ob
eine aktuell verfolgte Strategie im Bereich
der beschriebenen Low-Cost Strategie nicht
sinnvollerweise hin zu einer Efficient- oder
gar einer High-End Strategie ausgebaut wer-
den sollte. Die Ergebnisse der durchgeführ-
ten Untersuchung legen nahe, dass sich ins-
besondere in diesen Lagen die vorhandene
Vertrauensbasis und langfristige Kundenbe-
Banken mit hohem Wettbewerb
Des Weiteren sollten Banken, die ihr Ge-
schäftsgebiet im Umfeld von PB-Hotspots
bzw. Lagen mit einem hohen Wettbewerb
von spezialisierten Edelmetallhändlern ha-
ben, und zudem eine Efficient- oder High-
Constantin Schubart
Christina Decker
Edelmetallvertrieb bei
Genossenschaftsbanken
16
ziehung der Banken gut in zusätzliche Er-
tragsmöglichkeiten im Edelmetallbereich
übersetzen lässt. Gute Beispiele für die Um-
setzung einer High-End-Strategie in diesen
Lagen sind bspw. die VR-Bank Fulda eG oder
die Volksbank Mittleres Erzgebirge eG.
Dabei ist allerdings auch zu beachten, dass
anhand der Logik der generischen Wettbe-
werbsstrategien nach Proter die Efficient
Strategie einer hybriden Strategie sehr na-
hekommt, da neben der Differenzierung
auch eine Kostenorientierung angestrebt
wird. Dies birgt entsprechend die Gefahr ei-
nes „stuck in the middle“ Falls, bei dem durch
die Verfolgung der beiden strategischen Ziel-
stellungen letztlich keine umgesetzt werden
kann bzw. der anvisierte Erfolg ausbleibt.
Folglich sollten Banken im Falle der Verfol-
gung einer Efficient Strategie und damit ein-
hergehenden mittelmäßigen Ergebnisse im-
mer kritisch überprüfen, ob nicht eine
Rückkehr zur Low-Cost Strategie eine sinn-
vollere Option darstellt, als die Beibehaltung
des Status quo.
Allgemeine Empfehlungen
Eine allgemeine Empfehlung für alle Genos-
senschafts-Banken lautet, dass die drei Stra-
tegien auch als Ausbaustufen eines Edelme-
tallvertriebs angesehen werden sollten. So
sollte zunächst mit der Low-Cost Strategie
gestartet werden und bei positiven Resulta-
ten und Rückmeldungen geprüft werden, ob
nicht die erzielten Erträge aus diesem Be-
reich in den Ausbau hin zu einer Efficient
Strategie und letztlich einer High-End Strate-
gie investiert werden könnten, um den Edel-
metall-Bereich auch langfristig als zusätzli-
che
Ertragsquelle
und
strategisches
Geschäftsfeld zu etablieren.
Constantin Schubart
Christina Decker
Edelmetallvertrieb bei
Genossenschaftsbanken
17
Ergebnisdarstellung zum Handlungsbedarf von Banken
Banken haben, je nach ihrem bisherigen Engagement innerhalb des Edelmetallvertriebs, unter-
schiedliche Bedarfe hinsichtlich einer Optimierung ihrer Edelmetall-Strategie. In der Ergebnisdar-
stellung sind viele Analyseerkenntnisse konsolidiert und die Marktposition der Genossenschafts-
Banken evaluiert.
Bereich Edelmetallvertrieb bewerten und
Banken ohne Angebot
Potenziale prüfen. Durch eine Nutzung der
75 Banken haben bisher kein, auf ihrer
verschiedenen Alternativen können sich hier
Homepage sichtbares, Angebot an Edelme-
signifikante Deckungsbeiträge ergeben.
tallen. Bei einer weiteren Gruppierung nach
Oder, es sollte die Kommunikation hinsicht-
dem Kriterium PB-Hotspot wird ersichtlich,
lich eines Angebotes verbessert werden. Die
dass mindestens 47 Banken Potenziale
relevanten Banken sind in der nachfolgen-
durch den Edelmetallhandel nicht heben.
den Tabelle 2 abzulesen.
Banken in der Kategorie „ohne Angebot“ soll-
ten daher ihre strategische Perspektive im
Bankname / -daten
Geographische Einordnung
Größe
Rang
Name
Ort/Sitz
Bundesland
Nielsengebiet
PB-Hotspot
Lage
Bilanzsumme
Bilansumme Gruppe
1
3
5
6
9
10
14
17
20
25
28
31
36
40
53
64
Deutsche Apotheker- und Ärztebank eG
Sparda-Bank Baden-Württemberg eG
Sparda-Bank West eG
FRANKFURTER VOLKSBANK EG
Bank für Sozialwirtschaft AG
Sparda-Bank München eG
Düsseldorf
Stuttgart
Düsseldorf
Frankfurt a.M.
Köln
München
Kassel
Bochum
Paderborn
Paderborn
Gütersloh
Hannover
Münster
Nürnberg
Augsburg
München
Pinneberg
München
Geldern
Wolfenbüttel
Ludwigsburg
Augsburg
Karlsruhe
Heidelberg
Eschborn
Tettnang
Heinsberg
Eschborn
Bühl
Lübbecke
Nordrhein-Westfalen
Baden-Württemberg
Nordrhein-Westfalen
Hessen
Nordrhein-Westfalen
Bayern
2
3b
2
3a
2
4
3a
2
2
2
2
1
2
4
4
4
1
4
2
1
Region Köln/Bonn/Düsseldorf
Großraum Stuttgart
Region Köln/Bonn/Düsseldorf
Großraum Frankfurt
Region Köln/Bonn/Düsseldorf
Großraum München
kein Hotspot
Großstadtlage
Großstadtlage
Großstadtlage
Großstadtlage
Großstadtlage
Großstadtlage
Großstadtlage
Großstadtlage
Großstadtlage
Großstadtlage
Großstadtlage
Großstadtlage
Großstadtlage
Großstadtlage
Großstadtlage
Großstadtlage
Großstadtnähe
Großstadtlage
ländliches Gebiet
ländliches Gebiet
Großstadtnähe
Großstadtlage
Großstadtlage
Großstadtlage
Großstadtnähe
ländliches Gebiet
ländliches Gebiet
Großstadtnähe
ländliches Gebiet
ländliches Gebiet
Großstadtlage
59.353.951.000 €
14.613.665.000 €
13.253.977.000 €
13.243.048.000 €
9.486.999.000 €
9.330.093.000 €
8.419.274.000 €
8.079.848.000 €
7.130.429.000 €
5.751.506.000 €
5.411.342.000 €
5.314.195.000 €
4.813.497.000 €
4.526.295.000 €
3.853.935.000 €
3.446.962.000 €
3.296.420.000 €
2.820.691.000 €
2.784.183.000 €
2.556.959.000 €
2.316.403.000 €
2.092.201.000 €
2.018.310.000 €
1.924.810.000 €
1.861.656.000 €
1.688.816.000 €
1.652.195.000 €
1.590.537.000 €
1.349.115.000 €
1.277.069.000 €
1.273.359.000 €
911.895.000 €
895.860.000 €
885.400.000 €
796.573.000 €
760.829.000 €
755.777.000 €
695.813.000 €
606.729.000 €
603.745.000 €
552.638.000 €
496.288.000 €
494.662.000 €
458.606.000 €
439.249.000 €
424.463.000 €
408.055.000 €
326.761.000 €
301.730.000 €
255.311.000 €
248.785.000 €
233.713.000 €
216.130.000 €
207.735.000 €
193.092.000 €
176.903.000 €
175.947.000 €
161.470.000 €
161.163.000 €
137.494.000 €
122.642.000 €
122.297.000 €
120.972.000 €
119.584.000 €
85.123.000 €
Sehr Groß
Sehr Groß
Sehr Groß
Sehr Groß
Sehr Groß
Sehr Groß
Sehr Groß
Sehr Groß
Sehr Groß
Sehr Groß
Sehr Groß
Sehr Groß
Groß
Groß
Groß
Groß
Groß
Groß
Groß
Groß
Groß
Groß
Groß
Groß
Groß
Groß
Groß
Groß
Groß
Groß
Groß
Mittel
Mittel
Mittel
Mittel
Mittel
Mittel
Evangelische Bank eG
Hessen
GLS Gemeinschaftsbank eG
VerbundVolksbank OWL eG
Bank für Kirche und Caritas eG
Volksbank Bielefeld-Gütersloh eG
Sparda-Bank Hannover eG
DKM Darlehnskasse Münster eG
PSD Bank Nürnberg eG
VR Bank Augsburg-Ostallgäu eG
Münchner Bank eG
VR Bank in Holstein eG
Genossenschaftsbank eG
Volksbank an der Niers eG
Volksbank eG
Nordrhein-Westfalen
Nordrhein-Westfalen
Nordrhein-Westfalen
Nordrhein-Westfalen
Niedersachsen
Nordrhein-Westfalen
Bayern
kein Hotspot
kein Hotspot
kein Hotspot
kein Hotspot
Großraum Hannover
kein Hotspot
Nürnberg/Erlangen
Großraum München
Großraum München
Hamburg
Großraum München
kein Hotspot
Großraum Hannover
Großraum Stuttgart
kein Hotspot
Bayern
Bayern
66
79
82
93
Schleswig-Holstein
Bayern
Nordrhein-Westfalen
Niedersachsen
Baden-Württemberg
Bayern
Baden-Württemberg
Baden-Württemberg
Hessen
Baden-Württemberg
Nordrhein-Westfalen
Hessen
108
128
134
144
152
172
177
186
229
240
242
314
319
322
342
353
356
371
405
406
423
447
449
470
484
491
500
544
563
594
601
617
635
645
664
678
680
700
701
722
739
740
741
743
772
773
776
789
792
793
796
803
806
809
810
Volksbank Ludwigsburg eG
PSD Bank München eG
3b
4
PSD Bank Karlsruhe-Neustadt eG
HEIDELBERGER VOLKSBANK eG
VR Smart Finanz Bank GmbH
Volksbank Friedrichshafen-Tettnang eG
Volksbank Heinsberg eG
PSD Bank Hessen-Thüringen eG
Volksbank Bühl eG
Volksbank Lübbecker Land eG
Bremische Volksbank eG
Raiffeisenbank München-Nord eG
Rostocker Volks- und Raiffeisenbank eG
Raiffeisen-Volksbank Fresena eG
Volksbank Kleverland eG
PSD Bank Braunschweig eG
Raiffeisenbank im Hochtaunus eG
PSD Bank Koblenz eG
DZB BANK GmbH
Raiffeisenbank Hersbruck eG
Sylter Bank eG
3b
3b
3a
3b
2
3a
3b
2
1
4
6
1
1
1
3a
3a
3a
4
1
4
4
4
3a
4
4
3b
4
4
2
3a
1
2
1
2
3b
4
4
4
4
4
4
3a
4
kein Hotspot
Mannheim/Heidelberg
Großraum Frankfurt
kein Hotspot
kein Hotspot
Großraum Frankfurt
kein Hotspot
kein Hotspot
Bremen
Großraum München
kein Hotspot
kein Hotspot
Baden-Württemberg
Nordrhein-Westfalen
Bremen
Bremen
Unterschleißheim, Landkreis München
Rostock
Bayern
Großstadtlage
Großstadtlage
ländliches Gebiet
Großstadtlage
Großstadtlage
Mecklenburg-Vorpommern
Niedersachsen
Niedersachsen
Niedersachsen
Hessen
Rheinland-Pfalz
Hessen
Bayern
Schleswig-Holstein
Bayern
Bayern
Bayern
Hessen
Bayern
Bayern
Baden-Württemberg
Bayern
Bayern
Nordrhein-Westfalen
Hessen
Niedersachsen
Nordrhein-Westfalen
Hamburg
Nordrhein-Westfalen
Baden-Württemberg
Bayern
Norden
Kleve
kein Hotspot
Braunschweig
Bad Homburg
Koblenz
Mainhausen
Hersbruck
Sylt/Keitum
Ortenburg
Bobingen
Großraum Hannover
Großraum Frankfurt
kein Hotspot
kein Hotspot
kein Hotspot
kein Hotspot
kein Hotspot
kein Hotspot
kein Hotspot
kein Hotspot
kein Hotspot
kein Hotspot
kein Hotspot
kein Hotspot
kein Hotspot
Region Köln/Bonn/Düsseldorf
Großraum Frankfurt
kein Hotspot
kein Hotspot
Hamburg
kein Hotspot
Großraum Stuttgart
kein Hotspot
kein Hotspot
Großraum München
kein Hotspot
kein Hotspot
kein Hotspot
kein Hotspot
kein Hotspot
kein Hotspot
Großraum Stuttgart
kein Hotspot
Großstadtnähe
Großstadtlage
Mittel
Mittel
Mittel
Mittel
Klein
Klein
Klein
Klein
Klein
Klein
Klein
Klein
Großstadtnähe
Großstadtnähe
ländliches Gebiet
ländliches Gebiet
ländliches Gebiet
ländliches Gebiet
Großstadtnähe
ländliches Gebiet
ländliches Gebiet
ländliches Gebiet
ländliches Gebiet
ländliches Gebiet
Großstadtnähe
Großstadtnähe
ländliches Gebiet
ländliches Gebiet
Großstadtlage
ländliches Gebiet
Großstadtnähe
ländliches Gebiet
ländliches Gebiet
Großstadtnähe
ländliches Gebiet
ländliches Gebiet
ländliches Gebiet
ländliches Gebiet
Großstadtnähe
Großstadtlage
Raiffeisenbank Ortenburg – Kirchberg v.W. eG
Raiffeisenbank Bobingen eG
VR-Bank eG
Alzenau
Bürstadt
Pforzen
Raiffeisenbank Ried eG
Raiffeisenbank Kirchweihtal eG
Raiffeisenbank Buch-Eching eG
Raiffeisenbank im Breisgau eG
Raiffeisenbank Regenstauf eG
Raiffeisenbank St. Wolfgang-Schwindkirchen eG
Brühler Bank eG
Spar- und Kreditbank Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden eG
Volksbank Geeste-Nord eG
Volksbank Gemen eG
Eching bei Landshut
Gundelfingen
Regenstauf
St. Wolfgang
Brühl
Bad Homburg
Schiffdorf-Spaden
Borken
Klein
Sehr klein
Sehr klein
Sehr klein
Sehr klein
Sehr klein
Sehr klein
Sehr klein
Sehr klein
Sehr klein
Sehr klein
Sehr klein
Sehr klein
Sehr klein
Sehr klein
Kleinst
Kleinst
Kleinst
Kleinst
Kleinst
Kleinst
Kleinst
Kleinst
Kleinst
Kleinst
Kleinst
MKB Mittelstandskreditbank Aktiengesellschaft
Volksbank Südkirchen-Capelle-Nordkirchen eG
Echterdinger Bank eG
Hamburg
Nordkirchen
Leinfelden-Echterdingen
Straubing
CB Bank GmbH
Raiffeisenbank Uehlfeld-Dachsbach eG
Alxing-Brucker Genossenschaftsbank eG
Raiffeisenbank Anger eG
TEBA Kreditbank GmbH & Co. KG
Raiffeisenbank Floß eG
Volksbank Schupbach eG
Raiffeisenbank Dietersheim und Umgebung eG
Kurhessische Landbank eG
Raiffeisenbank Sondelfingen eG
Raiffeisenbank Hiltenfingen eG
Raiffeisenbank Heroldsbach eG
Raiffeisenbank Ottenbach eG
Raiffeisenbank eG Unterwesterwald
Raiffeisenbank Tüngental eG
Raiffeisenbank Vordersteinenberg eG
Raiffeisenbank Bruck eG
Dachsbach
Alxing
Bayern
Bayern
Bayern
Bayern
Bayern
Hessen
Bayern
Hessen
Anger
Landau a.d. Isar
Floß
Beselich
Dietersheim
Kassel
Reutlingen
Hiltenfingen
Heroldsbach
Ottenbach
Arzbach
Schwäbisch Hall
Alfdorf
Bruck i.d.OPf
Blaufelden
3a
3b
4
83.730.000 €
81.903.000 €
68.214.000 €
67.209.000 €
65.371.000 €
60.616.000 €
51.297.000 €
44.719.000 €
Baden-Württemberg
Bayern
Großstadtlage
ländliches Gebiet
Großstadtnähe
ländliches Gebiet
ländliches Gebiet
ländliches Gebiet
ländliches Gebiet
ländliches Gebiet
ländliches Gebiet
Bayern
4
Nürnberg/Erlangen
kein Hotspot
kein Hotspot
kein Hotspot
kein Hotspot
Baden-Württemberg
Rheinland-Pfalz
Baden-Württemberg
Baden-Württemberg
Bayern
3b
3a
3b
3b
4
kein Hotspot
kein Hotspot
36.904.000 €
36.829.000 €
Raiffeisenbank Gammesfeld eG
Baden-Württemberg
3b
Tab. 2: Banken ohne Angebot von Edelmetallen auf Webseite
Constantin Schubart
Christina Decker
Edelmetallvertrieb bei
Genossenschaftsbanken
22
Durch die Zusammenarbeit mit Kooperati-
onspartner, wie der ReiseBank oder ande-
ren, können hier ggf. Kosten- und Ertragspo-
tenziale gehoben werden. Auch sollte die
strategische Option eines eigenen Online-
Shops erwogen werden.
Banken ohne Kooperation und
ohne eigenem Online-Shop
65 Banken weisen zwar ein Angebot von
Edelmetallen auf ihrer Homepage aus, aber
arbeiten ohne einen Kooperationspartner.
Zudem weisen sie keinen eigenen Online-
Shop aus, siehe Tabelle 3.
Bankname / -daten
Bundesland
Geographische Einordnung
Größe
Rang
Name
Ort/Sitz
Nielsengebiet
PB-Hotspot
Lage
Bilanzsumme
Bilansumme Gruppe
166
196
207
212
259
261
269
276
296
308
311
331
339
341
351
363
365
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791
VR Bank Rhein-Mosel eG
Volksbank eG
VR-Bank Passau eG
Donau-Iller Bank eG
Raiffeisenbank Roth-Schwabach eG
Volksbank Marl-Recklinghausen eG
Volksbank Bruhrain-Kraich-Hardt eG
Volksbank Lübeck eG
Raiffeisenbank eG Deggendorf-Plattling-Sonnenwald
Volksbank Staufen eG
Neuwied
Osterholz-Scharmbeck
Passau
Rheinland-Pfalz
Niedersachsen
Bayern
Baden-Württemberg
Bayern
Nordrhein-Westfalen
Baden-Württemberg
Schleswig-Holstein
Bayern
Baden-Württemberg
Niedersachsen
Mecklenburg-Vorpommern
Nordrhein-Westfalen
Nordrhein-Westfalen
Hessen
3a
1
4
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4
2
3b
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1
6
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1
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3a
2
kein Hotspot
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ländliches Gebiet
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ländliches Gebiet
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Großstadtnähe
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Groß
Groß
Groß
Groß
Groß
Groß
Groß
Groß
Mittel
Mittel
Mittel
Mittel
Mittel
Mittel
Mittel
Mittel
Mittel
Mittel
Mittel
Mittel
Mittel
Mittel
Mittel
Klein
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Klein
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Klein
Klein
Klein
Ehingen
Roth
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Oberhausen-Rheinhausen
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Großstadtlage
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Staufen
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Waren
Mönchengladbach
Olpe
Wolfhagen
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Hagenow
ländliches Gebiet
ländliches Gebiet
ländliches Gebiet
ländliches Gebiet
Großstadtlage
Volksbank Süd-Emsland eG
Raiffeisenbank Mecklenburger Seenplatte eG
GLADBACHER BANK AG von 1922
Volksbank Olpe-Wenden-Drolshagen eG
Raiffeisenbank HessenNord eG
Volksbank Glan-Münchweiler eG
Raiffeisenbank eG
ländliches Gebiet
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ländliches Gebiet
ländliches Gebiet
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ländliches Gebiet
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Großstadtnähe
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ländliches Gebiet
ländliches Gebiet
ländliches Gebiet
ländliches Gebiet
ländliches Gebiet
ländliches Gebiet
ländliches Gebiet
Großstadtnähe
Rheinland-Pfalz
Mecklenburg-Vorpommern
Niedersachsen
Niedersachsen
Bayern
Volksbank Emstal eG
Lathen
Volksbank GMHütte-Hagen-Bissendorf eG (GHB)
Raiffeisenbank Neustadt-Vohenstrauß eG
Volks- und Raiffeisenbank Muldental eG
Raiffeisenbank Bütthard-Gaukönigshofen eG
Volksbank Nordschwarzwald eG
Raiffeisenbank Burgebrach – Stegaurach eG
Volksbank Kamen-Werne eG
Volksbank Westerstede eG
Mendener Bank eG
Raiffeisenbank Südliches Ostallgäu eG
Volksbank Lindenberg eG
Raiffeisenbank eG
Georgsmarienhütte
Neustadt a.d.Waldnaab
Grimma
Sachsen
Bayern
Bütthard
Pfalzgrafenweiler
Burgebrach
Werne
Westerstede
Menden
Baden-Württemberg
Bayern
Nordrhein-Westfalen
Niedersachsen
Nordrhein-Westfalen
Bayern
Seeg
Lindenberg i.Allgäu
Rodenbach
Heubach
Bopfingen
Esens
Bayern
Hessen
Raiffeisenbank Rosenstein eG
Bopfinger Bank Sechta-Ries eG
Volksbank Esens eG
Baden-Württemberg
Baden-Württemberg
Niedersachsen
Baden-Württemberg
Bayern
Rheinland-Pfalz
Rheinland-Pfalz
Nordrhein-Westfalen
Bayern
Baden-Württemberg
Baden-Württemberg
Baden-Württemberg
Niedersachsen
Niedersachsen
Hessen
Volksbank Ammerbuch eG
Ammerbuch
Waldaschaff
Briedel
Lauterecken
Westerkappeln
Beilngries
Bad Saulgau
Bad Schussenried
Blaubeuren
Butjadingen
Börßum
Alsbach-Hähnlein
Burgthann
Mühlheim
Braunlage
Klein
Klein
Klein
Klein
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Raiffeisenbank Zeller Land eG
Volksbank Lauterecken eG
Volksbank Westerkappeln-Saerbeck eG
Raiffeisenbank Beilngries eG
Raiffeisenbank Bad Saulgau eG
Raiffeisenbank Bad Schussenried eG
Volksbank Blaubeuren eG
Raiffeisenbank Butjadingen-Abbehausen eG
Volksbank Börßum-Hornburg eG
Raiffeisenbank Nördliche Bergstraße eG
Raiffeisenbank Oberferrieden-Burgthann e.G.
Raiffeisenbank Donau-Heuberg eG
Volksbank Braunlage eG
Klein
4
Sehr klein
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Kleinst
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Bayern
Baden-Württemberg
Niedersachsen
Rheinland-Pfalz
Sachsen-Anhalt
Baden-Württemberg
Nordrhein-Westfalen
Nordrhein-Westfalen
Hessen
Raiffeisenbank „Nahe“ eG
Volksbank eG
Raiffeisenbank Kieselbronn eG
Volksbank Raesfeld eG
Volksbank Erle eG
Fischbach
Sangerhausen
Kieselbronn
Raesfeld
Raesfeld
Volksbank eG
Grebenhain
Heilbronn-Biberach
Mittenwald
Dettenhausen
Welling
Kehrig
Bechhofen
Delbrück
Aitrang
Heimbach
Frankenwinheim
Mehrstetten
Raiffeisenbank Böllingertal eG
Raiffeisenbank Mittenwald eG
Volksbank Dettenhausen eG
Raiffeisenbank Welling eG
Raiffeisenbank Kehrig eG
Raiffeisenbank Bechhofen eG
Volksbank Westenholz eG
Raiffeisenbank Aitrang-Ruderatshofen eG
Volksbank Heimbach eG
Raiffeisenbank Frankenwinheim und Umgebung eG
Raiffeisenbank Mehrstetten eG
Baden-Württemberg
Bayern
Baden-Württemberg
Rheinland-Pfalz
Rheinland-Pfalz
Rheinland-Pfalz
Nordrhein-Westfalen
Bayern
Nordrhein-Westfalen
Bayern
Baden-Württemberg
ländliches Gebiet
ländliches Gebiet
ländliches Gebiet
ländliches Gebiet
ländliches Gebiet
ländliches Gebiet
ländliches Gebiet
ländliches Gebiet
95.289.000 €
91.114.000 €
78.926.000 €
75.895.000 €
73.218.000 €
71.074.000 €
67.531.000 €
Tab. 3: Banken ohne Kooperation und eigenem Webshop
Sonstige, wichtige Ergebnisse
Insgesamt ist ersichtlich, dass die Kommuni-
kation auf dem Kanal Homepage hinsichtlich
Dienstleistungen und Produkte zum Thema
Edelmetalle große Potenziale aufweist. Die
Mehrheit der Banken verfolgen nur eine
sehr rudimentäre Informationspolitik. Durch
die Bedeutung des digitalen Kanals Home-
page werden Zielgruppen aber nur bedingt
angesprochen.
Constantin Schubart
Christina Decker
Edelmetallvertrieb bei
Genossenschaftsbanken
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Autoren
Dr. Constantin Schubart
ist Professor für all-
gemeine Betriebswirtschaftslehre an der IU
Internationalen Hochschule und Geschäfts-
führer der Unternehmensberatung
Schubart Consulting.
Christina Decker
hat einen Bachelor of Arts
Banking and Finance der Steinbeis Hoch-
schule Berlin und ist Kreditanalystin für das
Spezialkreditgeschäft.
Herausgeber
Prof. Dr. Constantin Schubart
Wilmersdorfer Str. 79
10629 Berlin
Telefon +49 (0)30 695 19779
Veröffentlichung: Oktober 2021
Constantin Schubart
Christina Decker
Edelmetallvertrieb bei
Genossenschaftsbanken
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